Sommerbordunale 2002

Bericht von der Sommerbordunale des Bordun e.V. auf Burg Sternberg am 6./7./8.09.02

 


Leider konnte ich nur am Samstag zur Bordunale, deshalb nur ein ganz kurzer Überblick: Wie auch im letzten Jahr wurde man schon am Eingang der Burg durch Musik angenehm eingestimmt. Auch die Stimmung war wieder sehr entspannt und freundlich.

Die Burg Sternberg ist wie gemacht für solche Veranstaltungen, genug Gelegenheiten auf den Burghöfen und in den schönen Räumen zu musizieren. Besonders schön ist der große Rittersaal, der auch für ein kleineres Konzert gut geeignet ist. Gleich auf dem ersten Burghof stand wieder das Tanzzelt, deutlich kleiner als letztes mal.

Auch die Ausstellung der Instrumentenbauer, 2001 noch mit vielen Ständen in zwei großen Räumen, war deutlich geschrumpft. Ein Raum, vier oder fünf Stände, davon viel Sammelsurium wie gebrauchte Wandervogellauten, Chinesische Mundharmonikas und so. Den größten Stand hatte Michael Hofmann, außer den von Ihm mitgebrachten Instrumenten hab ich an Sackpfeifen nur einen Bock und vier oder fünf kleinere Sackpfeifen gesehen, die ich nicht kannte.

An Instrumentalen Besonderheiten hab ich nur die Hümmelchen-Zampogna bei M. Hofmann bewundern können, die Patrick Goeser schon in seinem Bericht von Rudolstadt beschreibt. Auch ich war von ihrem weichen und vollen Klang fasziniert. Und in dem ruhigen Burgraum kam der Ton auch voll zur Geltung. Ein faszinierendes Instrument.

Auf der ganzen Burg verteilt waren wieder kleinere und größere Sessions mit Drehleiern, Schäferpfeifen und Akkordeons usw., eine tolle Stimmung. Es wurde musiziert und fachgesimpelt, alles ganz familiär. Von den anwesenden Sackpfeifern waren übrigens scheinbar die Schäferpfeifer und Verwandten deutlich in der Überzahl.

Fazit: ein schönes Treffen, es bleibt zu hoffen, dass es nicht weiterschrumpft, bis es nicht mehr da ist.

Thomas Wiedemeier